Das IX. Sonett

Rühmt euch, ihr Richtenden, nicht der entbehrlichen Folter
und dass das Eisen nicht länger an Hälsen sperrt.
Keins ist gesteigert, kein Herz -, weil ein gewollter
Krampf der Milde euch zarter verzerrt.

Was es durch Zeiten bekam, das schenkt das Schafott
wieder zurück, wie Kinder ihr Spielzeug vom vorig
alten Geburtstag. Ins reine, ins hohe, ins thorig
offene Herz träte er anders, der Gott

wirklicher Milde. Er käme gewaltig und griffe
strahlender um sich, wie Göttliche sind.
Mehr als ein Wind für die großen gesicherten Schiffe.

Weniger nicht, als die heimliche leise Gewahrung,
die uns im Innern schweigend gewinnt
wie ein still spielendes Kind aus unendlicher Paarung.

 

IX

Что вам, о, судьи, христовы единоверцы,

железный ошейник, пытки и эшафот?

Нет беспощаднее муки, когда ваше сердце

нежная судорога сведет!

 

Словно ребенок, до старых подарков охоч,

древними страхами любит играть гильотина.

В промысле Божьем иная видна сердцевина:

мягкость божественна, и может зло превозмочь

 

свет милосердья! Ему наше сердце — ворота,

Он же, сияющий царь запредельных высот,

более бури, опасной для целого флота,

 

но и не меньше великой цепи поколений,

той, чье любое звено — шевельнувшийся плод

нежных соитий и скрытых душевных движений.