Das XXIII. Sonett

Rufe mich zu jener deiner Stunden,
die dir unaufhörlich widersteht:
flehend nah wie das Gesicht von Hunden,
aber immer wieder weggedreht,

wenn du meinst, sie endlich zu erfassen.
So Entzognes ist am meisten dein.
Wir sind frei. Wir wurden dort entlassen,
wo wir meinten, erst begrüßt zu sein.

Bang verlangen wir nach einem Halte,
wir zu Jungen manchmal für das Alte
und zu alt für das, was niemals war.

Wir, gerecht nur, wo wir dennoch preisen,
weil wir, ach, der Ast sind und das Eisen
und das Süße reifender Gefahr.

 

XXIII

Обратись не к истине ходячей,

а ко мне в свой самый главный час:

у него молящий взгляд собачий,

но повадки волчьи. И не раз

 

ты, поладить с ним пытаясь, видел

пустоту, теряя верный след.

Мы — вольноотпущенники. Идол

лестных слов нас губит с юных лет.

 

Провисает без опоры слово.

Мы порой незрелы для былого

и стары для новых берегов.

 

Поверяй же путь хвалой нетленной!

Ты и ветвь, и нож одновременно,

и для жатвы сладостной готов.