Das XVIII. Sonett

Tänzerin: o du Verlegung

alles Vergehens in Gang: wie brachtest du’s dar.
Und der Wirbel am Schluss, dieser Baum aus Bewegung,
nahm er nicht ganz in Besitz das erschwungene Jahr?

Blühte nicht, dass ihn dein Schwingen von vorhin umschwärme,
plötzlich sein Wipfel von Stille? Und über ihr,
war sie nicht Sonne, war sie nicht Sommer, die Wärme,
diese unzählige Wärme aus dir?

Aber er trug auch, er trug, dein Baum der Ekstase.
Sind sie nicht seine ruhigen Früchte: der Krug,
reifend gestreift, und die gereiftere Vase?

Und in den Bildern: ist nicht die Zeichnung geblieben,
die deiner Braue dunkler Zug
rasch an die Wendung der eigenen Wendung geschrieben?

 

XVIII

Танец, ты превращенье

собственной убыли в ломком движении лет

в тело из вихря, в могучее коловращенье:

дерево жизни в цвету воплощает балет.

 

Вот и повисла над зрительным залом вершина

кроны расцветшей — пронзительная тишина.

Солнцем и светом ты стала теперь, балерина,

в жаркое лето преобразилась весна.

 

Высится древо, рожденное дивным экстазом,

зреют плоды его, образы тихих глубин:

это — кувшин, то — сродни тонко сделанным вазам…

 

То же с разлетом бровей: темные эти изломы

вписаны в быструю смену картин,

дерзостным танцем влекомы.