Das XXVI. Sonett

Du aber, Göttlicher, du, bis zuletzt noch Ertöner,
da ihn der Schwarm der verschmähten Mänaden befiel,
hast ihr Geschrei übertönt mit Ordnung, du Schöner,
aus den Zerstörenden stieg dein erbauendes Spiel.

Keine war da, dass sie Haupt dir und Leier zerstör.
Wie sie auch rangen und rasten, und alle die scharfen
Steine, die sie nach deinem Herzen warfen,
wurden zu Sanftem an dir und begabt mit Gehör.

Schließlich zerschlugen sie dich, von der Rache gehetzt,
wahrend dein Klang noch in Löwen und Felsen verweilte
und in den Bäumen und Vögeln. Dort singst du noch jetzt.

O du verlorener Gott!   Du unendliche Spur!
Nur weil dich reißend zuletzt die Feindschaft
verteilte, sind wir die Hörenden jetzt und ein Mund der Natur.

 

XXVI

Ты — о, божественный — жертвой рассерженных фурий

став, не поддался, но с певческой силой вдохнул

лад в их нескладицу, в дерзость вакхической бури

и музыкальность вложил в разрушительный гул.

 

Лиры твоей и венца не коснулась толпа

буйных вакханок. И камни сих пращниц, как розы,

претерпевали внезапные метаморфозы

и расцветали близ сердца. И слух обретала тропа.

 

Смертью насытясь твоей, ликовали язычницы. Но

гимн твой летел и в звериных ушах отдавался,

в рощах и скалах. Там — голос божественных снов.

 

Телом разорванным к птицам и травам приник

бог-лироносец. Прислушайся: отзвук остался!

Бог через нас дал Природе и слух, и язык.